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Die Geschichte der Bratpfanne von der Steinzeit bis heute

Artikel vom 26.08.2022

Ab dem 10. September gibt es in der historischen Backofenschmiede einmal im Quartal einen Thementag

Nordrach (bia). „Ab dem 10. September gibt es in der historischen Backofenschmiede einmal im Quartal einen Thementag – zusätzlich zum „normalen“ Schauschmieden“, erzählen Kerstin Voigt und Tom Kempf. Wie üblich blitzen ihre Augen vor Freude, denn die beiden frönen ihrem ehrenamtlich betriebenen Hobby mit aller Hingabe.

Vor einem Jahr hat das Paar die Aufgabe übernommen, sich im Ehrenamt um die museal eingerichtete ehemalige Schmiede zu kümmern. An jedem zweiten Samstag im Monat demonstrieren sie zudem das alte Handwerk live an lodernder Esse und klingendem Amboss. „Manchmal fragen Gruppen auch nach Sonderführungen“.

600 Arbeitsstunden hat das Paar bereits investiert. Das Schmieden beherrschen beide, führen es auch auf Mittelaltermärkten vor. Denn ihr Herz schlägt für die Geschichte.

So zeigen sie in der Backofenschmiede beispielsweise, wie man die unterschiedlichsten Alltagsgegenstände jener Zeit per Hand schmiedete. Eine besondere Auszeichnung ist es für Kempf stets, wenn er mit Museen zusammenarbeiten, „denen altes Werkzeug neu machen kann.“

„Ich mache eher filigranere Sachen“, schmunzelt Voigt wiederum und zeigt einen kunstvoll gedrehten und verzierten Kleiderhaken. Dass sie selbst mit der Esse und dem Zuschlaghammer auf dem Amboss umzugehen weiß, „glauben viele erst mal nicht und denken, ich bin bloß schmückendes Beiwerk“, lacht die hauptberufliche Gesundheits- und Krankenpflegerin. Ihr baldiger Ehemann ist gelernter Schreiner, Tischler und Einzelhandelskaufmann.

Viermal im Jahr wollen die historisch Bewanderten nun zusätzlich auf jeweils einen besonderen Aspekt des alten Schmiedehandwerks eingehen. Die Geschichte des fürs Schmieden unerlässlichen Feuers gehört dazu. Auch die Geschichte von Gartengeräten und Hilfsmitteln zum Grillen wollen sie Interessierten live vor Augen führen, desgleichen natürlich die Geschichte des Schmiedens selbst.

Als erstes steht nun „die Geschichte der Bratpfanne von der Steinzeit bis heute“ an. „Von 20 verschiedenen Pfannentypen haben wir zehn oder zwölf zuhause“, erzählt Kempf. Eine der in die Schmiede mitgebrachten Geräte ist tatsächlich eine Wikingerpfanne. Die stammt aus einem Schiffsgrab in Norwegen, „auf jedem Mittelaltermarkt haben wir sie dabei, deshalb ist sie so schwarz“. Unter anderem Pfannenbrot, Omelett, Pfannkuchen und Steaks werden in ihr über dem offenen Feuer gegart, „man kann eigentlich alles in ihr zubereiten.“

Das Publikum ist breit gefächert bei den Vorführungen in der Backofenschmiede, die auf ein anno 1891 errichtetes Backhäuschen zurückgeht, das 33 Jahre später zu einer großen Schmiede umgebaut wurde. „Manche Leute schwelgen bei uns einfach in Erinnerungen“, erzählen die beiden Hobby-Schmiede, „wie beispielsweise der letzte Auszubildende, der hier in der Backofenschmiede den Beruf erlernt hat.“ Ein Tourist wiederum – von Beruf Ingenieur - konnte hier übers ganze Gesicht strahlend seinen Lebenstraum erfüllen und einmal selbst schmieden. Ein Flaschenöffner entstand unter seinen Händen. Doch nicht nur für Erwachsene jeder Couleur ist das Geschehen in dem einzigartigen Museum ein Erlebnis, sondern auch für Kinder und Jugendliche. Diese können hier sogar ihren Geburtstag feiern, „und das Geburtstagskind darf auch mal selbst was schmieden.“

Zum ersten Thementag in der Talstraße 9 laden Kerstin Voigt und Tom Kempf am 10. September ein, zwischen 12 und 16 Uhr. Vor oder nach dem Besuch der alten Schmiede bietet sich ein Vesper oder Picknick auf dem idyllisch gelegenen Heidenbühlhof an, nur 400 Meter entfernt, Tel. 07838/ 663.

Info
Parkplätze stehen zur Verfügung. Besucher sind aber ebenfalls eingeladen, zur historischen Backofenschmiede zu wandern: Vom Dorf entweder auf dem Obstbrennerweg über den Heidenbühl oder auf dem Talweg.

Der Eintritt ist kostenlos, um eine Spende wird gebeten.